Rückblick

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Ausgabe 25, Mai 2011

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
jeder von uns, der den Ereignissen nicht völlig verschlossen ist, die sich in der Welt ereignen, wird die Katastrophe in Japan verfolgen und die Frage stellen, was der Sinn dieser furchtbaren Ereignisse sein kann. In der aktuellen Frage versuchen wir darauf eine Antwort zu geben.
Nicht weniger aktuell sind die Revolten, die in manchen arabischen Ländern vor sich gehen, besonders natürlich der blutige Aufstand in Libyen. Auch auf diese Ereignisse werden wir eingehen, sobald sich die Lage klärt, voraussichtlich in der nächsten Nummer.
Der Traum, den wir vorlegen, hatte auf das gegenwärtige Leben der Träumenden weitreichende Folgen, die vielleicht so manche, die in einer ähnlichen Lage sind, nachdenklich machen könnte.
Der Auszug aus dem Buch, an dem wir arbeiten: Die Entwicklung des Menschen, betrifft die Vererbung, die in unserem Zeitalter der Gentechnik oft allzu einseitig dargestellt wird und über die wir nun unsere Sicht vorstellen.
Auch aus Köbi Meiles Werkstatt können wir Ihnen einen Beitrag vorlegen, in dem die Hintergründe der nicht gerade erfreulichen Beziehung zwischen einer Schwiegermutter und der Schwiegertochter untersucht werden.
Und dann das liebe Geld! Wenn Sie Humor haben, was wir Ihnen von Herzen wünschen, so werden Sie Ihre Geldsorgen nicht so ernst nehmen, selbst dann nicht, wenn Sie so denken, wie in der Rubrik Humor wiedergegeben wird. ...

Artikel in dieser Ausgabe

1. Japan Fukushima - Was lernen wir daraus?

...
Schluss:
Die Lektion
Die dreifache Katastrophe in Japan ist einesteils karmatisch bedingt, und wir wissen: Karma ist keine Strafe, es ist eine Lektion, die den Menschen lehrt, mehr menschlich zu sein, mehr Rücksicht auf andere zu nehmen und mit gefährlichen Mitteln vorsichtig umzugehen.
Zum anderen Teil ist die Atomkatastrophe, wie ausgeführt, eine Warnung, nicht nur mit der Atomkraft, sondern mit allem, was in die Hände der Menschen gerät, verantwortungsvoll zu verfahren und nicht herumzupröbeln, neugierig darauf, was dann dabei herauskommt. Zu solchen Versuchen gehören nicht nur der Einsatz von der Atomkraft, sondern auch die Versuche mit lebendigen Wesen, so auch mit Embryonen.
Die Japaner reagierten und reagieren auf die überaus schlimmen Ereignisse eher zurückhaltend, gerieten nicht in Panik und verfielen nicht der Hysterie. Jeder, der innerlich schon reifer ist, wird ihnen Achtung zollen und mit den Leidenden Mitgefühl haben. So bewundernswert diszipliniert und ruhig die Reaktion eines Menschen auch ist, der Grund dafür liegt bei den meisten darin, dass sie auch sich selbst gegenüber hart sind. Und gerade diese innere Härte soll bei allen, die mit Hilfe dieser inneren Panzer stark sind, durch die Not, in die das Land versetzt wurde, aufgeweicht werden.
Das bedeutet nicht, dass sie emotional werden, bei jeder traurigen Gelegenheit weinen, ihre Trauer – wie bei anderen Völkern viele – zur Schau stellen und hysterische Anfälle erleiden. Es bedeutet, dass die Japaner wie auch alle, die sich von den dortigen Ereignissen betroffen fühlen, aufgefordert werden, die Priorität anders als bisher zu setzen, eine Umwertung vorzunehmen und ihren immer noch sehr weitgehenden Glauben an die Autorität aufzulockern. Dieser Glaube ist bei etlichen Japanern wegen der ungenügenden und falschen Information der Staatsleitung über die schlimmen Vorgänge bei den havarierten AKW allerdings bereits erschüttert.
Dies gilt natürlich für jeden Erdbewohner. Die Katastrophen in Japan verändern die Welt. Der Mensch ist aufgerufen, sich: seine unzutreffenden Vorstellungen und seine Einstellung zu ändern und die wahre Menschlichkeit an die erste Stelle seiner Prioritäten zu setzen.
Als in Japan kürzlich Feuerwehrleute zum Einsatz auf atomverseuchten Gebieten ausgesucht wurden, um sich dann als „Freiwillige“ zu melden, verabschiedete der Kommandant die Truppe. Er sagte zuallererst, die Männer würden sich für die Ehre Japans aufopfern (wie die Kamikaze-Piloten), und erst hinterher erwähnte er, sie gingen nach Fukushima, um den Menschen zu helfen. In diesen – scheinbar kleinen – Nuancen liegt der enorm große Unterschied darin, was einem Menschen wirklich wichtig und was quasi nur als Nebenwirkung gut sein kann.
Natürlich leben auch in Japan wie überall Menschen, die auf verschiedenen Entwicklungsstufen stehen. Angesprochen sind von Karma und Leiden in erster Linie stets jene, die nun reif geworden sind, über ihren gegenwärtigen Entwicklungsstand hinauszugelangen. Es gibt zweifellos auch in Japan viele, die innerlich weit entwickelt sind, und nun aus Liebe zu ihren Mitmenscheln, evtl. zu Mitgliedern ihrer Seelenfamilie, Not und Elend mit den Heimge¬suchten teilen, wie so manche unter jenen, die wagen, in die lebensgefährdende Nähe der AKW zu gehen, um dort das Schlimmste abzuwenden.
Und sie helfen auch allen anderen, in all der großen Not und im Elend eine wichtige Erfahrung zu machen und dadurch menschlicher zu werden.
Dazu: aus soviel Not und Elend zu lernen, werden durch die Naturkatastrophen in Japan alle Hellhörigen aufgerufen.

2. Traumdeutung

Vermeintlich sinnloser Traum wird wichtig

Leseprobe...

3. Die Vererbung

Wir gehen der Frage nach, ob jeder Mensch den Genen und ihrer Vererbung gleichermassen ausgesetzt ist.
Titel im Artikel:

- Die Erbbiologie
- Der seelisch-geistige Hintergrund
- Die Grundschicht
- Die Gruppenseele und die Vererbung
- Familienerbe und Erbkrankheit
- Die Lockerung des Erbzwanges
- Der Schicksalsplan

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Rita Maria Gosztonyi-Schmid

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Ausgabe 25, Mai 2011

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Preis in EUR: 8.

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